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Roboterfische werden jetzt von 'Roboterblut' für mehr Autonomie angetrieben

Roboterfische werden jetzt von 'Roboterblut' für mehr Autonomie angetrieben

Dieser kleine Roboterfisch ist 40 Zentimeter lang und besteht aus einem weichen, gummiartigen Material.

Angetrieben von einer Doppelfunktionsflüssigkeit, die durch den Körper des Fisches gepulst wird, durch einen einfachen Kreislaufmechanismus - ähnlich wie Blut und auch als "Roboterblut" bezeichnet.

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Die große Innovation

Die Innovation rund um diesen Fisch ist das völlige Fehlen einer isolierten Batterieeinheit.

Die Integration der Batteriefunktion in den Körper des Roboters hat den Vorteil, dass das Gewicht reduziert und gleichzeitig die Manövrierfähigkeit verbessert wird. da die Bewegung der Flüssigkeit hilft, den Fisch anzutreiben und den Auftrieb beizubehalten - im Gegensatz zu einer einfachen Batterie, die lediglich die Bewegung einschränken würde.

Die Ingenieure, die für die Entwicklung dieses Systems verantwortlich sind, nennen es ein elektrolytisches Gefäßsystem für energiedichte Roboter und Zustände:

„Moderne Roboter verfügen nicht über die multifunktionalen Verbundsysteme lebender Organismen und können daher ihre Effizienz und Autonomie nicht reproduzieren. Energiespeichersysteme gehören zu den wichtigsten Einschränkungen der Roboterautonomie, aber ihre Einschränkungen hinsichtlich Größe, Gewicht, Material und Design können im Kontext multifunktionaler, bioinspirierter Anwendungen überprüft werden. “

Auf dem Weg zur Roboterautonomie

Das ultimative Ziel des Teams wäre es, etwas in der Nähe einer sich selbst erzeugenden Energiequelle zu haben, das durch die Nachahmung der Kreislaufstruktur eines Lebewesens funktioniert.

Yale-Wissenschaftler arbeiten auch an synthetischem Blut, mit dem sie neuronale Netze im Kopf eines toten Schweins teilweise wiederbeleben. Das Blut ist als BrainEX bekannt.

Während das Gehirn keineswegs wieder zu Bewusstsein gebracht wurde, trug es lebende Eigenschaften. Dies wurde erreicht, indem das Gefäßsystem des Gehirns mit einem pumpenartigen Apparat verbunden wurde, der die natürliche Durchblutung synthetisch widerspiegelt, während eine speziell entwickelte Lösung zur Erhaltung des Gehirngewebes verwendet wurde.

Was ist der Sinn eines Roboterfisches?

Bei diesem Roboterfisch ist die Bewegung ziemlich langsam. Der Fisch ist weniger für eine bestimmte Funktionalität ausgelegt als als ein technischer Schritt in Richtung einer besseren Roboterautonomie.

Mit solchen Gefäßinnovationen; Andere, funktionellere Roboterfische wie SoFi erhalten möglicherweise den zusätzlichen Schub, den sie für einen echten Erkundungsnutzen benötigen.

SoFi wurde von Wissenschaftlern entwickelt, um bei der Unterwasserforschung zu helfen. Die Robo-Fische können neben echten Fischen schwimmen, um neue Einblicke in das Leben unter dem Meer zu erhalten.

Der Roboterfisch namens SoFi wurde vom MIT-Labor für Informatik und künstliche Intelligenz (CSAIL) entwickelt und kann mit Schall gesteuert werden.

SoFi schwimmt, indem es mit dem Schwanz der Hydraulikpumpe hin und her flattert. Der clevere Roboter kann auch seinen eigenen Auftrieb steuern, indem er ein internes Schaummaterial einstellt.

Während der Testtauchgänge im Regenbogenriff auf Fidschi konnte SoFi jeweils etwa 40 Minuten lang 15 Meter hinunter schwimmen.

Das SoFi-Team führt weiter aus: „Wir freuen uns über die Möglichkeit, mit einem solchen System näher an das Leben im Meer heranzukommen, als Menschen es alleine können.“

SoFi kann in der Nähe von echten Fischen schwimmen, da es sich mit einer Methode vorwärts bewegt, die die Bewegungen von echten Fischen nachahmt.

Ebenso wie der Blutkreislaufroboter bedeutet der weiche Körper von SoFi, dass die Forscher ihn in komplexere Umgebungen bringen können, ohne sich Sorgen über größere Schäden machen zu müssen.

In Zukunft kann man sich leicht vorstellen, wie gemeinsame Forschungsanstrengungen zwischen diesen Entwicklungen wirklich etwas hervorbringen könnten, das über unsere derzeitige Vorstellungskraft hinausgeht.


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